Auf der Piste

Bildschirmfoto 2016-01-28 um 14.54.37Ich fühle mich wie ein Grashalm beim Herannahen einer Büffelherde. DJ Gerhard dreht die Musik auf, die Lichtorgel senkt sich wie ein rotierendes Schwert auf die tanzende Menge. Ich überlege kurz, die Füße anzuheben. Ich kann unmöglich umfallen. Ich lasse es bleiben, die Skischuhe sind zu schwer. Aber Scheiß drauf, aprés ski ist einmal im Jahr. Das sind nicht meine Worte. Das läuft hier. Das ist Musik. Und das kennen im Mooserwirt alle. Alle. – Ladies First nennt St. Anton seine Aktionswochen im Januar. Frauen bekommen ein Gutscheinheft und werden auch sonst umworben. Ein Eigenversuch. Erschienen in der F.A.S.

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2 Kommentare

  1. Sehr geehrte Frau Schaefer,

    vielen Dank für Ihren „Hölle, Hölle,Hölle“ – Bericht.
    Zumindest weiß man jetzt, was man, oder besser, welche (Ski-) Orte man meiden sollte, wenn man lediglich Interesse am Schifahren hat.
    Aussagekräftig auch Ihre Anmerkung, dass man an diesen Lokalitäten niemals Einheimische treffen wird. Oder eben in der „Tenne“ in Schladming kaum einen Schladminger. Oder…

    Nur, ohne kritisieren zu wollen: Mario Matt, der von Ihnen beschriebene aktive Rennfahrer, hat sein Jobende, was das Schifoan betrifft, am 12. März 2015 bei einer Pressekonferenz in St. Anton offiziell beendet. Siehe dazu den ersten Satz seines Wikipedia – Eintrages (…ehemaliger…Schirennläufer.) Nix für ungut!

    Ich freue mich auf weitere Artikel aus Ihrer Feder in der FAS oder anderswo.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Zschage

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