Fischfang – was sonst?

Bildschirmfoto 2016-04-15 um 09.03.55Am Abend sitzen wir auf der Terrasse einer Lodge, am Himmel schimmern die Sterne, und wie ein Spiegel zeigt sich der Malawisee: tiefschwarz, gepunktet mit Lichtern. Von der Anhöhe könnte man das Gefunkel für eine Stadt halten, die sich in der Ebene ausbreitet. Doch es sind Fischerboote. Der Anblick wird den Besuchern durch zweierlei Umstände beschert. Zum einen gibt es im Dorf unterhalb der Lodge keinen Strom, also auch kein Licht. Die Schwärze der Nacht kann sich ausbreiten. Und zum anderen gibt es in den Dörfern Kasankha und Chimphamba auch sonst nicht viel. Keine Jobs, kaum fruchtbaren Boden. Deshalb fahren die Männer wie ihre Vorfahren nachts mit den Fischerbooten hinaus. Nur ist eben vieles nichts mehr so, wie es zur Zeit ihrer Väter war. Eine Reportage vom Malawisee, erschienen im Tagesspiegel.

Noch mehr Reportagen aus dem Südlichen Afrika gibt es im Sammelband „Von der Serengeti an den Elefantenstrand“, Picus Lesereise.

 

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