Safari

Kühlschrank im Busch

Bildschirmfoto 2017-12-07 um 10.49.37Die Gäste der Wandersafari sitzen am Ufer des Mupamadzi, der durch braunes Grasland mäandert. Christabel Phiri, 24, raspelkurze Haare, schiebt einen dicken Ast Mopane-Holz ins Lagerfeuer. Die Sambierin serviert britisches Frühstück mit Tee, Erdnussbutter, Orangenmarmelade, in einem rußschwarzen Topf schmurgelt Porridge. Als Camp-Managerin organisiert sie die Logistik, damit eine Handvoll Europäer durch den Busch spazieren kann. Die brechen nun zusammen mit dem Nationalpark-Scout und dem Wanderguide auf. Hier draußen ist jetzt außer dieser Wandergruppe kein Mensch unterwegs. – Eine Stunde später ist vom Camp nicht mehr viel zu sehen. Die Lagerfeuer erkaltetet, die Löcher der Toiletten zugeschüttet. Es war die letzte Tour im Jahr. Die nächsten neun Monate werden hier keine Menschen vorbeikommen. Außer mal eine Patroullie der Ranger. Oder, die schlechtere Variante, Wilderer, die durch die Patroullien verhindert werden sollen. Ein Blick hinter die Kulissen eine Luxus-Wandersafari in Sambia, erschienen im Süd-Afrika-Magazin.

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Safaristas

Bildschirmfoto 2014-04-16 um 10.54.47Was sind das nur für Leute, die auf Safari gehen? Da ist Der Fotograf: Am liebsten bucht Der Fotograf einen Jeep samt Guide für sich allein. Dann kann er diesen kleinen Vogel mit den blauen Federn und dem gelben Schnabel, dessen Namen er auf Englisch, Latein und Suaheli weiß, ausgiebig fotografieren. Wenn es der Guide erlaubt, steigt der Fotograf aus. Dann steht er wie ein Baobab in der Landschaft, die Kamera geschultert. Das Objektiv groß wie eine Panzerabwehrrakete. So ein Rohr. Sein Dasein hat etwas martialisches. Das Klicken der Kamera klingt wie wie Maschinengewehrfeuer. Rattattattattat. – Außerdem: Das Paar. Die Achtsame. Der Ausgestattete. Und: Der Martin.

Eine Typologie, erschienen in Sonntag Aktuell.