Tirol

An Fetten hobn

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An Fetten hobn, das sagt man in Tirol dazu, wenn man Glück hat. Ziemlich viel Glück hatte ich zuletzt beim Klettern in Tirol. Die Seilschaft über uns trat einen Felsbrocken los. Beim Klettern in der Halle kann einem das nicht passieren. Also nur noch drinnen klettern? Ein Text über Gefahren, über Freude und über das Recht auf Risiko. Erschienen in der FAS.

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Die Flachlandtirolerin

Bildschirmfoto 2015-06-24 um 13.27.02Der Bergführer sagt: „Jaja, so ist das mit den Flachlandtirolern.“ Und: „Siegstes scho, das Gipfekreuz? Jetzt nochmal eine halbe Stunde die Zähne zusammenbeißen.“ Daran soll es nicht liegen. Oben ist es diesig, wolkig, wenig Fernsicht. Aber man steigt ja nicht auf Berge, um runterzuschauen. Der Berg wehrt sich. Sogar das K.u.k-Militär, das mit einem Vermessungspunkt den Gipfel markieren wollte, musste 1854 aufgeben. Auch nach nach elf Stunden war man nicht bis oben vorangekommen. – Eine Tour zur Weißkugel im Ötztal, auf der Grenze zwischen Tirol und Südtirol. Erschienen im Tagesspiegel.