Wandern

Kühlschrank im Busch

Bildschirmfoto 2017-12-07 um 10.49.37Die Gäste der Wandersafari sitzen am Ufer des Mupamadzi, der durch braunes Grasland mäandert. Christabel Phiri, 24, raspelkurze Haare, schiebt einen dicken Ast Mopane-Holz ins Lagerfeuer. Die Sambierin serviert britisches Frühstück mit Tee, Erdnussbutter, Orangenmarmelade, in einem rußschwarzen Topf schmurgelt Porridge. Als Camp-Managerin organisiert sie die Logistik, damit eine Handvoll Europäer durch den Busch spazieren kann. Die brechen nun zusammen mit dem Nationalpark-Scout und dem Wanderguide auf. Hier draußen ist jetzt außer dieser Wandergruppe kein Mensch unterwegs. – Eine Stunde später ist vom Camp nicht mehr viel zu sehen. Die Lagerfeuer erkaltetet, die Löcher der Toiletten zugeschüttet. Es war die letzte Tour im Jahr. Die nächsten neun Monate werden hier keine Menschen vorbeikommen. Außer mal eine Patroullie der Ranger. Oder, die schlechtere Variante, Wilderer, die durch die Patroullien verhindert werden sollen. Ein Blick hinter die Kulissen eine Luxus-Wandersafari in Sambia, erschienen im Süd-Afrika-Magazin.

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Einmal rundherum um den See

IMG_9089Der Reisende in der Mark müsse, so Fontane, mit einer „feinen Art von Natur- und Landschafts-Sinn“ ausgerüstet sein. Wer einen Gletscher oder Meeressturm brauche, um befriedigt zu sein, möge zu Hause bleiben. Die Schönheiten der Mark Brandenburg müsse man zu finden verstehn. „Wer das Auge dafür hat, der wag es und reise.“ Na dann nichts wie los, eine Wanderung einmal um den Stechlinsee. Wie Fontane an einer Hauswand in Neuglobsow zitiert wird: „Guter Rat: An einem Sommermorgen da nimm den Wanderstab, es fallen deine Sorgen wie Nebel von dir ab.“ Die Reisereportage ist erschienen in der MYWAY.