Buchpremiere!

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Tatort-Faktencheck

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Wöchentlich erscheint nun auf t-online meine Tatort-Kolumne. Ich befrage Expertinnen und Experten zu Themen der jeweiligen Tatort- oder Polizeiruf-Folge. Mal geht es um Zootiere in Münster, mal um Öko-Nazis im Schwarzwald, um Aspirin-Mord in Nürnberg, um Prepper in Brandenburg.

Freiheit und Grenzen ertanzen

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80 neue Tänzer – ein neuer Intendant, es brauchte seine Zeit, bis beide Seiten zueinander gefunden hatten. Nacho Duato begann vor vier Jahren seine Intendanz am Staatsballett Berlin. Am 4. Juli 2018 fällt für ihn in Berlin der letzte Vorhang. Elf eigene Werke hat er in den letzten vier Jahren inszeniert. Ungezählte Male hat er sich vor seinem Publikum verbeugt. Ich habe mit Tänzerinnen und Tänzern und mit Menschen hinter den Kulissen über diese Zeit gesprochen. Nachzulesen im Staatsballett-Berlin-Magazin

Winter is coming

Bildschirmfoto 2017-12-17 um 15.14.37.pngWas tun, wenn es einfach nicht Winter werden will? Losfahren! Diese Reise ist eine Flucht in den Schnee. Von Oslo aus geht es mit dem Zug, dem Bus, dem Schiff nach Norden, bis ans Nordkap, in die dunkle Jahreszeit hinein. Um unterwegs Menschen auszufragen, wie sie die Mørketid, die Dunkelzeit überstehen. Eine Winterreisereportage, erschienen in der FAS. Und hier die Fotos dazu,

Skifahrers Delirium

Bildschirmfoto 2017-12-03 um 18.49.39Auf Skisafari in Kanada unterwegs, mal schneit es Cornflakes-große Flocken, mal werden Regenponchos verteilt. So geht es durch Alberta und British Columbia, nach Banff und nach Whistler, und wem die breit präparierten Pisten nicht reichen, der stapft noch weiter den Berg hinauf, oder stürzt sich in den Back Bowls hinab, etwa in den Delirium Dive. Eine Winter-Reportage, erschienen in der FAS.

Kühlschrank im Busch

Bildschirmfoto 2017-12-07 um 10.49.37Die Gäste der Wandersafari sitzen am Ufer des Mupamadzi, der durch braunes Grasland mäandert. Christabel Phiri, 24, raspelkurze Haare, schiebt einen dicken Ast Mopane-Holz ins Lagerfeuer. Die Sambierin serviert britisches Frühstück mit Tee, Erdnussbutter, Orangenmarmelade, in einem rußschwarzen Topf schmurgelt Porridge. Als Camp-Managerin organisiert sie die Logistik, damit eine Handvoll Europäer durch den Busch spazieren kann. Die brechen nun zusammen mit dem Nationalpark-Scout und dem Wanderguide auf. Hier draußen ist jetzt außer dieser Wandergruppe kein Mensch unterwegs. – Eine Stunde später ist vom Camp nicht mehr viel zu sehen. Die Lagerfeuer erkaltetet, die Löcher der Toiletten zugeschüttet. Es war die letzte Tour im Jahr. Die nächsten neun Monate werden hier keine Menschen vorbeikommen. Außer mal eine Patroullie der Ranger. Oder, die schlechtere Variante, Wilderer, die durch die Patroullien verhindert werden sollen. Ein Blick hinter die Kulissen eine Luxus-Wandersafari in Sambia, erschienen im Süd-Afrika-Magazin.

Einmal rundherum um den See

IMG_9089Der Reisende in der Mark müsse, so Fontane, mit einer „feinen Art von Natur- und Landschafts-Sinn“ ausgerüstet sein. Wer einen Gletscher oder Meeressturm brauche, um befriedigt zu sein, möge zu Hause bleiben. Die Schönheiten der Mark Brandenburg müsse man zu finden verstehn. „Wer das Auge dafür hat, der wag es und reise.“ Na dann nichts wie los, eine Wanderung einmal um den Stechlinsee. Wie Fontane an einer Hauswand in Neuglobsow zitiert wird: „Guter Rat: An einem Sommermorgen da nimm den Wanderstab, es fallen deine Sorgen wie Nebel von dir ab.“ Die Reisereportage ist erschienen in der MYWAY.

Mit Glitzer

Bildschirmfoto 2017-09-04 um 15.21.05Duschanbe liegt an der Seidenstraße, immer schon kamen die Waren aus dem Osten nach Zentralasien. War es früher die Seide, ist es heute quietschbunter Plastikkram.  Tadschikistan wandelt sich, nur Touristen suchen noch nach den blau gemusterten traditionellen Teetassen.  Aber bei aller Hinwendung zur Moderne: Ornament muss sein. Sei es im neuen Teehaus, auf den Gewändern der Frauen – oder den Brotlaiben auf dem Markt. Eine Reisereportage, erschienen in der FAS.

Hinfahren oder nicht?

Bildschirmfoto 2017-08-07 um 14.17.07Und dann ist da noch Sachsen: Die NPD hockte zehn Jahre lang im Landtag, scheiterte 2014, dafür zog die AfD mit fast zehn Prozent Wählerstimmen ein. Pegida-Stammland. Und 2016 stieg zum vierten Mal in Folge die Zahl rechtsextremer Straftaten in Sachsen. Ich bin Berlinerin, Kreuzbergerin. Ich wollte da nicht mehr hinfahren. Zum einen, weil ich meine Tage nicht mit solchen Menschen verbringen möchte, zum anderen, weil mir mulmig war. Aber nun stehe ich auf der Bastei, dem Aussichtsfelsen im Elbsandsteingebirge. Rapsfelder knallen ihr Gelb in die Landschaft, die Elbe fließt fast zweihundert Meter tiefer friedlich vorbei, eingebettet in frühsommerliches Grün der Wälder, und rundum ragen Felstürme in das Blau des Himmels. Germany’s Monument Valley nennen Kletterer die Gegend. Ist das schön hier! – Hinfahren oder nicht, das ist hier die Frage. Eine Reisereportage, erschienen in der FAS.

Hexagramm und Graffiti

Bildschirmfoto 2017-05-02 um 13.00.03Die Tessiner wanderten aus, in Scharen. Sie wollten nach „La Amerika“, weg aus den armen Tälern. Zur gleichen Zeit, vor hundert Jahren, wanderten Menschen von nördlich der Alpen ins Tessin ein, auch sie auf der Suche nach einem besseren Leben, sie kamen als Aussteiger, als Kurgäste, als Hoteliers. Drei historische Hotels, drei Geschichten: Resort Collina d’Oro, Albergo Fondazione Monte Verità, Kurhaus Cademario. Erschienen in der FAS.